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Die Bürgermeisterin der Stadt Coswig (Anhalt) informiert

Bericht der Bürgermeisterin vom 08.12.2016

Doris Berlin, Bürgermeisterin
Bürgermeisterin Doris Berlin
Bericht der Bürgermeisterin über die Arbeit der Verwaltung und Bekanntmachung der von den beschließenden Ausschüssen gefassten Beschlüsse sowie der nicht öffentlichen Beschlüsse aus der letzten Stadtratssitzung 
 

Sehr geehrter Herr Stadtratsvorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, werte Gäste und Vertreter der Presse,

diesen letzten Bericht des Jahres 2016 über die Arbeit der Verwaltung beginne ich mit der Bekanntmachung der gefassten Beschlüsse der beschließenden Ausschüssen unseres Stadtrates sowie der nichtöffentlichen Beschlüsse aus der letzten Stadtratssitzung:

Stadtratssitzung am 29.9.2016
COS-BV-257/201 Personalangelegenheit  Mehrheitlich beschlossen

 

Bau-, Stadtentwicklungs- und Sanierungsausschuss vom 25.10.2016
 

Beschluss
Abstimmungsergebnis

COS-BV-259/2016 

Vergabe einer Maßnahme Parkplatz am Amtshaus - 2. BA

Serviceplatz Los 4 Landschafts- Tiefbauarbeiten

Einstimmig beschlossen

COS-BV-260/2016

Vergabe einer Maßnahme

Parkplatz am Amtshaus - 2. BA Serviceplatz

Los 5 Servicecontainer / Fahrradboxen

Einstimmig beschlossen



Betriebsausschuss der Stadtwerke vom 10.11.2016

 

Beschluss
Abstimmungsergebnis
COS-BV-263/2016 Beauftragung zur Prüfung des Jahresabschlusses des Wirtschaftsjahres 2016 des Eigenbetriebes Stadtwerke Coswig (Anhalt)
Einstimmig beschlossen
Einstimmig beschlossen

 

Die Beschlüsse zum Jahresabschluss 2015 sowie der Wirtschaftsplan 2017 wurden in dieser Sitzung vorberatend behandelt und liegen Ihnen heute zur Beschlussfassung vor.

Haushalts- und Finanzausschuss vom 22.11.2016

Die Beschlüsse aus dieser Sitzung wurden vorberatend behandelt und liegen Ihnen heute alle zur Beschlussfassung vor.

Hauptausschuss vom 23.11.2016

 

Beschluss
Abstimmungsergebnis
COS-BV-274/2016 Stundung einer Gewerbesteuerzahlung aus dem Jahr 2014 Einstimmig beschlossen

 

Bauausschuss vom 24.11.2016

Die Beschlüsse aus dieser Sitzung wurden vorberatend behandelt und liegen Ihnen heute zur Beschlussfassung vor.

Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, in der Finanzverwaltung bestand der Hauptschwerpunkt der Arbeit in der Fertigstellung der vorläufigen, prüfbaren Eröffnungsbilanz. Dies war eine Auflage aus der Haushaltsverfügung des Landkreises zum Haushalt  2016, der wir damit nachkommen.

Veränderungen und Ergänzungen, die sich im Rahmen der Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt ergeben, sind dann noch einzuarbeiten.

Es ist davon auszugehen, dass sich nach Abschluss der Korrekturen die Werte auf beiden Seiten der Bilanz, nochmals verändern werden.

Deshalb ist es unklug derzeit mit den ermittelten Bilanzwerten zu arbeiten, dass sollte erst mit dem tatsächlich geprüften Endergebnis geschehen.

Auch die Beschlussvorlage an Sie, werte Damen und Herren Stadträte, über diese Eröffnungsbilanz kann erst nach abschließender Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt erfolgen

Eine weitere Auflage war die Vorlage eines Programmes zum Abbau des Liquiditätskredites zum 31.12.2016.

Wenn Sie der heute dazu eingereichten Beschlussvorlage zustimmen,  wird auch das Liquiditätsprogramm der Kommunalaufsichtsbehörde des Landkreises termingerecht vorgelegt.

Das Ende des Jahres 2016  beendet auch das Teilentschuldungsprogramm STARK II für die Stadt Coswig (Anhalt).

Alle Kredite, deren Zinsbindung zwischen dem 01.01.2010 und dem 31.12.2016 endeten, sind über dieses Programm umgeschuldet worden.

Das Land hat zwar das Teilentschuldungsprogramm bis zum 31.12.2018 verlängert, jedoch endet für keinen unserer weiteren Kredite in diesem  Zeitrahmen die Zinsbindung.

Seit die Stadt in das Programm aufgenommen wurde, sind Investitionskredite in Höhe von 2.978.620 T€ umgeschuldet worden.
Das Land übernahm dafür einen Teil der Schulden in Höhe von 1.276.547 T€.

Insgesamt wurde in diesem Zeitraum der Schuldenstand der Investitionskredite, durch planmäßige Tilgung und Teilentschuldung, fast halbiert, von rund 14 Mio. € auf rund 7 Mio. €.

 Aus dem Fachbereich Ordnung und Sicherheit sollten für Sie die zahlenmäßigen Verfügungen des zurückliegenden Jahres interessant sein, weil diese eine Arbeitsübersicht geben. Die Tatsache, dass sie einen erheblichen Anteil der ständigen Verwaltungsarbeit bilden, führen dazu, dass sie in den einzelnen Berichten kaum Erwähnung finden. 

So wurden im zurückliegenden Jahr, z. B. 97 verkehrsrechtliche Anordnungen zu Einschränkungen des öffentlichen Raumes im Rahmen von Baumaßnahmen oder Veranstaltungen oder zur Aufstellung von Verkehrszeichen im Zuständigkeitsbereich erteilt. 

Im gleichen Zeitraum wurden 99 Sondernutzungserlaubnisse für die Inanspruchnahme des öffentlichen Verkehrsraumes durch die Aufstellung von Baugerüsten, Containern oder Tischen und Stühlen u. ä. erteilt.

Bei den Verkehrsordnungswidrigkeiten mussten, trotzdem fast ein Viertel Jahr eine Politesse nicht zur Verfügung stand, im vergangenen Jahr per 30.11.   701 Verstöße im ruhenden Verkehr festgestellt werden.

Dies entspricht zwar der Anzahl der letzten Jahre, zeigt aber eher eine steigende Tendenz, denn wie bereits gesagt, ca. ein Viertel Jahr erfolgten nur sporadisch Kontrollen.

Eine weitere Zunahme ist allerdings auch bei der Uneinsichtigkeit der Betroffenen zu registrieren. Schuld an den Verwarnungen sind nicht etwa die entsprechenden Betroffenen durch ihr Fehlverhalten, sondern die Mitarbeiter des Ordnungsamtes, weil diese kontrollieren.

Hinsichtlich allgemeiner Ordnungswidrigkeiten gab es bis Ende November 63 Verwarnungen und Bußgelder. Hierzu zählen u. a. ruhestörender Lärm, Erregung öffentlichen Ärgernisses, Verstöße gegen das Hundegesetz und Verstöße gegen die Straßenreinigungssatzung. In Bezug auf die Nichtdurchführung der Straßenreinigungssatzung wurden außerdem in diesem Jahr bisher 82 Aufforderungen zur Durchführung der Reinigung bzw. des Winterdienstes an die Betroffenen verschickt. Leider ist auch auf diesem Gebiet die gezeigte Einsicht oder Resonanz mangelhaft.

Gestern wurden wir durch den Landkreis informiert, dass die verkehrsrechtliche Anordnung zur Sperrung des Bahnüberganges Luisenstraße ein zweites Mal verlängert wurde.

Was ursprünglich am 16.11.2016 beendet sein sollte, wurde nun bis zum 16.12.2016 erweitert. Begründung ist die wetterbedingte Verzögerung des Bauablaufes. Es soll eine letztmalige Verlängerung sein – man wird sehen.

Kommen wir zu den Einsätzen unserer Freiwilligen Feuerwehren. Hier bildeten wiederum die Technischen Hilfeleistungen den Hauptanteil der Einsätze, sie rückten in diesem Zusammenhang 12 Mal aus.Die Alarmierungen erfolgten dabei zu Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen und auslaufenden Flüssigkeiten,  zu Türöffnungen bei hilflosen Personen, zur Unterstützung bei Personentransporten und zur Ausleuchtung eines Landeplatzes für den Rettungshubschrauber in Luko.

Zu einem überörtlichen Brandeinsatz wurde unsere Coswiger Feuerwehr  am 10. November nach Piesteritz gerufen. In einer Industrieanlage kam es zu einer Verpuffung, die allerdings glücklicherweise weder zu Personenschaden, noch Schaden an der technischen Anlage führte.

Im Gebiet unserer Stadt selbst rückten die Kameraden bei 4 Bränden zum Einsatz aus.

Bei einem Einsatz am 01.12. sicherte die Feuerwehr den Einsatzort ab, um Behinderungen durch Schaulustige zu vermeiden. Auch bei diesem Einsatz kam der Rettungshubschrauber zum Einsatz, um eine schwer verletzte Person zu transportieren.

Dem Fachbereich Ordnung und Sicherheit liegt seit letztem Montag der Entwurf der überarbeiteten Risikoanalyse mit der aktuellen Bewertung der Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren vor.

Diese wurde in den letzten Tagen in der Arbeitsgruppe der Wehrleiter  besprochen und wird Thema im Gespräch mit allen Wehrleitungen sein.

Anfang kommenden Jahres geht die Analyse in die entsprechenden Ausschüsse und in den Stadtrat. 

Ich komme nun zu den Schwerpunkten der laufenden Arbeit der Bauverwaltung.

Das Planungsbüro, welches unser Integriertes Gemeindliches Entwicklungskonzept  (IGEK) erarbeitet, hat am 05.12. in Serno seine erlangten Ergebnisse und Zielstellungen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Derzeit erfolgt in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Stadt die Formulierung der textlichen Fassung.

Für die erste reguläre Sitzungsfolge der Ausschüsse und des Stadtrates im kommenden Jahr wird die Verwaltung eine Beschlussvorlage zur Bestätigung des IGEK, unter Beteiligung aller Ortschaften, einreichen.

Kommen wir nun zu den laufenden Baumaßnahmen.

Die Arbeiten im Straßenseitenbereich in der Schloßstraße sind ebenso, wie die Markierungsarbeiten, abgeschlossen.

Die Bauarbeiten auf dem Platz vor dem Medizinischen Versorgungszentrum sind, bis auf kleine Pflasterarbeiten, abgeschlossen. Sobald wir über frostfreies Wetter verfügen, werden auch diese Restarbeiten fertiggestellt.

Der bisher für die Baustelleneinrichtung genutzte Platz vor der Gaststätte „Goldene Kugel“ Ecke Schloßstraße/Lange Straße wird durch den Baubetrieb wieder hergerichtet. Dabei entstehen weitere Parkflächen, die dann ebenfalls öffentlich gewidmet und genutzt werden können.

Damit und mit den Flächen hinter dem Amtshaus werden den Bürgern zukünftig mehr Parkflächen zur Verfügung stehen, als es vor dem Ausbau der Straßenseitenräume der Fall war.

Gut, die Bürger müssen ggf. 3 Schritte mehr laufen und können nicht mit dem Auto möglichst noch in das jeweilige Geschäft fahren, aber das „Jammern“ über zu wenig Parkmöglichkeiten sollte dann endlich aufhören.

In den letzten Wochen wurde eine wichtige Maßnahme abgeschlossen, die Steffen Gebauer als Leiter der Wasserwehr und mich seit dem Hochwasser 2002 beschäftigte und immer wieder mit den Verantwortlichen des Amtes für Hochwasserschutz verhandeln ließ.

Das Siel am Elbdeich, das aufgrund seines geringen Durchlasses und damit nicht ordnungsgemäßem Abfluss des Wassers von den Elbwiesen   sowohl beim Hochwasser 2002 als auch 2013 für furchtbaren Gestank und damit Ärger bei den Anwohnern sorgte.

Das Siel wurde in diesem Jahr neu gebaut. Der jetzige Durchlass ist so groß, dass ich in dem Rohr aufrecht stehen konnte.

Die Finanzierung erfolgte, wie bekannt ist, über Mittel der  Hochwasserschadensbeseitigung.

Die Parkflächen hinter dem Amtshaus sind fertiggestellt und seit Anfang November in Benutzung.

Die Freiflächen werden bis zur 49. KW fertig gestellt. Das Holzdeck, das eigentlich längst geliefert sein sollte, wird nun, so die Baufirma, in der 49. und 50. KW aufgebaut. Danach kann dann auch die Treppenanlage in Betrieb genommen werden und der erste Bauabschnitt ist fertig gestellt.

Übrigens soll die dort entstehende Treppenanlage, mit ihren teilweise aus Holz bestehenden Sitzauflagen, auch zum Verweilen animieren. Das jedenfalls ist der Sinn des Ganzen. 

Für den zweiten Bauabschnitt fand nach erfolgloser öffentlicher Ausschreibung eine nochmalige beschränkte Ausschreibung statt. Der Bauausschuss hat die Leistungen an die Firma Kramer vergeben. Die Bauanlaufberatung hat in der 45. KW stattgefunden. Die Bemusterung der Materialien ist teilweise abgeschlossen und Teile der Materialien sind bestellt. Die Fertigstellung ist für April 2017 vorgesehen.

Am Amtshaus sind die Putzarbeiten weitestgehend abgeschlossen. Lediglich an der Südseite sind noch einige kleinere Arbeiten zu realisieren, was auch den Grund dafür bietet, dass an dieser Seite auf keinem Fall in diesem Jahr noch ein Farbanstrich erfolgen wird.

Wenn es die Witterungslage zulässt werden jedoch die anderen Seiten des Gebäudes noch 2016 mit Farbe versehen und folglich fertiggestellt werden.

Mit Abschluss dieser Arbeiten erfolgt auch der Teilrückbau des Bau-gerüstes, natürlich mit Ausnahme der Südseite.

Die Eingangstüren sind aufbereitet und wieder eingesetzt.

An den Giebelseiten wurden die neuen Fenster eingearbeitet.

Da an der Südseite andere Fenster verbaut werden, sind die Arbeiten in diesem Teilabschnitt noch nicht abgeschlossen, der Austausch erfolgt derzeit noch.

Allerdings ist aufgrund der Tatsache, „siehe da – auch in diesem Jahr ist im Dezember  Winter“, mit der Fertigstellung im Jahr 2016 nicht mehr zu rechnen. 

Zu den in Vorbereitung befindlichen Baumaßnahmen kann ich Ihnen mitteilen, dass für die Kindertagesstätte Thießen die Baugenehmigung nun vorliegt.

Die Abrissarbeiten des Nebengebäudes haben am 29.11. begonnen und werden in der 50. KW abgeschlossen. Die Ausschreibung der ersten Gewerke läuft.

Wie Ihnen bekannt ist, erfolgt derzeit die Planung zum Neubau  eines Feuerwehrgerätehauses in Coswig. Wie im Hauptausschuss vorgetragen und von diesem positiv beschieden, wurde in die Planung des Gerätehauses auch der Neubau einer Rettungswache integriert.

Gemäß Abstimmung mit den Johannitern und dem Landkreis besteht der Wunsch auf langfristige Anmietung der Rettungswache. Über den langfristigen Verbleib dieser in der Stadt Coswig (Anhalt) liegt ein Schreiben des Landkreises als Sicherungsbestätigung vor.

Der Grundstückskaufvertrag ist in der Umsetzung. Nachdem alle erforderlichen Genehmigungen zum erfolgten Grundstücksankauf dem Notar vorlagen, hat dieser den Antrag auf Eigentumsumschreibung auf die Stadt Coswig (Anhalt) beim Amtsgericht in Zerbst eingereicht. Die Übergabe des Grundstücks an die Stadt, der sog. Besitzübergang, ist erfolgt.

Für die Sanierung der Kindertagesstätte „Sonnenschein“ aus dem Förderprogramm STARK V und für den Bau der Kindertagesstätte „Kunterbunt“ in Jeber-Bergfrieden über das Förderpogramm STARK III

wurden die Anträge bzw. ordnungsgemäßen Unterlagen zur Förderung bei der Investitionsbank frist- und formgerecht eingereicht.

Nun können wir nur noch auf die Förderentscheidungen warten und hoffen, dass es uns gelingen mag, auch in diesen Kindereinrichtungen bessere Betreuungsmöglichkeiten für unsere Kinder zu schaffen. 

Zum Dorfgemeinschaftshaus in Luko ist zu berichten, dass nach Begutachtung durch einen Statiker die Dachkonstruktion verstärkt worden ist,  sodass die seitlichen Giebel nicht weiter rutschen können. 2017 werden beide Giebel neu aufgebaut.

Auch das Dach des Lindenhofes musste mittels Notsicherungsmaß-nahme wieder einmal dicht gemacht werden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.

In diesem Zusammenhang möchte ich darauf aufmerksam machen, dass durch die jahrelangen Sparmaßnahmen an den städtischen Gebäuden, nicht nur meines Erachtens, ein nicht geringer Sanierungsstau entstanden ist, den es dringend mal zu beziffern gilt, um sich planerisch darauf einzustellen.

In Absprache mit dem Leiter des Gebäudemanagement, Herrn Stephan, haben wir vereinbart, dass nach einjähriger Tätigkeit des Managements  im 1. Quartal 2017 eine Berichterstattung erfolgen wird. In diesem sollte die Entwicklung, die Einschätzung der Arbeit ebenso erfolgen, wie eine Problemdarstellung, unter anderem auch mit der Auflistung des von mir bereits genannten Sanierungsstaus an den städtischen Gebäuden.    

Nun zu den Bauplanungsaufgaben, die derzeit wie folgt realisiert werden.

Der Bebauungsplan Nr. 26 „Haide-Feld III“, also Autohof, erfuhr durch den Investorenwechsel einen Änderungswunsch, der die nochmalige Auslegung der Entwurfsunterlagen erforderlich machte.

Diese fand vom 21.10 - 22.11.2016 statt.

In der heutigen Sitzung wird über den Städtebaulichen Vertrag befunden, der Voraussetzung für die Unterzeichnung der Kreuzungsvereinbarung mit dem Landesstraßenbaubetrieb ist.

Bereits in der Bauausschusssitzung am 24.11. wurde durch den vom Vorhabenträger beauftragten Tiefbauplaner der Straßenentwurf vorge-stellt und fand die Zustimmung der Mitglieder.

Die Träger- und Öffentlichkeitsbeteiligung wird derzeit ausgewertet, die Abwägung und das Satzungsexemplar erarbeitet. Die Beschlussvorlage zum Abwägung- und Satzungsbeschluss wird in eine zusätzliche  Stadtratssitzung im Januar zur Beschlussfassung vorgelegt.

Im Winter möchte der Vorhabenträger bereits mit der Umsetzung beginnen und nicht baugenehmigungspflichtige Arbeiten wie den Abbruch der vorhandenen Gebäude und die erforderlichen Baumfällungen durchführen. 

Die Bebauungspläne Nr. 21/1 und 21/2 „Schwarzer Weg Nord bzw. Süd“

Befanden sich 07.11.-08.12.2016, also heute, in der öffentlichen Auslegung. Nun schließt sich hier ebenfalls die Auswertung der Stellungnahmen und die Erarbeitung der Abwägung sowie der Satzungsunterlagen an.

Zum Bebauungsplan Nr. 29 „Schweinehaltung Düben“ ist der Durchführungsvertrag zwischen der Bauverwaltung und dem Investor abschließend verhandelt worden.

Die Abwägung wurde vom Planungsbüro ebenfalls in Abstimmung mit der Bauverwaltung erarbeitet und im Ergebnis die Satzungsunterlagen ausgearbeitet.

Die entsprechenden Beschlussvorlagen sind Teil der heutigen Sitzung bzw. Tagesordnung.

Bei den Stadtsanierungs- bzw. Denkmalschutzmaßnahmen wird durch den Eigentümer Simonettihausverein derzeit die Gebäudehülle der Zerbster Straße 42 saniert. Dazu war eine Fördervereinbarung über die Bezuschussung aus Mitteln des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz geschlossen worden.

Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt nach Baufortschritt auf Nachweis der Ausgaben. Die Vorfinanzierung ist für den Verein zwar immer sehr schwierig, aber leider gibt es rechtlich keine Möglichkeit für eine andere Verfahrensweise.

Zu den Jahresprogrammanträgen 2016 für die Förderprogramme  Stadtumbau Ost und Städtebaulicher Denkmalschutz sind bisher noch keine Bewilligungen für die Programmanträge Städtebauförderung 2016  seitens des Fördermittelgebers eingegangen.

Ungeachtet dessen sind die Jahresanträge 2017 für beide Programme ordnungs- und fristgemäß am 30.11.2016 beim Fördermittelgeber eingereicht werden.

Zum Vorhaben Brachflächenrevitalisierung Braulücke im Sanierungs-gebiet hat der Fördermittelgeber unserem Antrag stattgegeben und  zum förderunschädlichen Vorhabenbeginn die Zustimmung erteilt.

Aus dem Fachbereich Bildung, Soziales, Kultur und Freizeit war bereits im Oktober zu hören, dass die Kinder der Kindertagesstätte Rosselspatzen Thießen  in die Kindertagesstätte Jeber-Bergfrieden umgezogen sind, damit die Umbauarbeiten beginnen können.

Die Kinder haben die von den Erzieherinnen liebevoll hergerichteten Räumlichkeiten in Beschlag genommen und haben sich in den zurückliegenden Wochen richtig gut eingelebt.

An die Erzieherinnen, aber auch an die betroffenen Eltern ein herzliches Dankeschön.

Aus der Kindertagesstätte Topolino Klieken wurde aufgrund der hohen Kinderzahlen die bisherige Außenstelle des Kliekener Hortes ausgekoppelt und seit dem 1. August als eigenständige Betriebseinheit geführt, um eine neue Betriebserlaubnis zu erhalten. Bisher lag diese bei 40 Kindern, allerdings liegt der Bedarf bei 60 Plätzen.

Die entsprechende neue Betriebserlaubnis wurde erteilt. Die Stelle der Leiterin befindet sich noch in der Ausschreibung.

Weiterhin verteidigte die Ein-Stein-Grundschule Klieken erneut die Zertifizierung „Gesunde Schule“ und erhielt am 9. November die entsprechende Urkunde vom Landesverwaltungsamt.

Jetzt in der Vorweihnachtszeit finden in allen Schulen und Einrichtungen Veranstaltungen bis hin zum Weihnachtsmarkt statt, die alle mit viel Fleiß und Liebe zum Detail vorbereitet und ausgestattet wurden und werden. Dafür sei allen gedankt.

Zur Musikschule ist zu berichten, dass am 21.Oktober in Sangerhausen eine Sitzung zum „Qualitätssystem Musikschule“(QsM) stattfand.

Diese Veranstaltung und die Dokumentation der Ergebnisse aus den Schulen werden dann im Sommer 2017 über die Verteidigung des Zertifikates und damit über den Behalt des Titels „staatlich anerkannte Musikschule“ entscheiden, um den wir immer wieder aufs Neue bemüht sind. Man darf also gespannt sein.

Im Herbst und jetzt ganz besonders in der Advent- und Vorweihnachtszeit finden enorm viele Veranstaltungen für unsere Musikschüler statt, die ich hier keinesfalls alle nennen kann. Sie selbst veranstalten Konzerte in den Kirchen, im Seniorenwohnpark, in den Grundschulen und auch bei der Fa. Ernstings Family als Dankeschön für die ständige Unterstützung, bilden aber auch gleichzeitig immer eine feierliche Umrahmung zu Veranstaltungen von Dessau, über Roßlau – Coswig sowieso – bis Wittenberg.

Tolle Leistungen unserer Schüler und ihnen sage ich ebenfalls auf diesem Weg DANKE.

 In diesem Zusammenhang möchte ich eines noch erwähnen. Unser langjähriger Musikschullehrer, Herr Heinz Köthe, wurde am 18. November 80 Jahre alt. Sie kennen ihn alle, egal bei welchem Konzert, immer, wenn sie eine Flöte hören, ist er mit seinen Schülern dabei und leistet eine äußerst wertvolle pädagogische Arbeit – mit seinen 80 Jahren.

Hochachtung und große Anerkennung wurde ihm dafür – auch an seinem Geburtstag zuteil.

Und ich möchte diese auch nochmals von dieser Stelle zum Ausdruck bringen.

Arbeitsmarktpolitisch ist einzuschätzen, dass derzeit16 Bundesfreiwillige im Stadtgebiet im Einsatz sind.

Weiterhin arbeiten 4 Arbeitnehmer über AGH-Maßnahmen und
8 Arbeitnehmer über die Förderung der sozialen Teilhabe.

Anfang 2017 werden wieder Kontingente für den Bundesfreiwilligendienst freigeschalten.
Dafür sucht die Stadt nach wie vor interessierte Einwohner.! 

Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, werte Gäste,

der Bereich Kultur lud Ende Oktober die 60 Coswiger Vereine ein, um gemeinsam den Kulturkalender 2017 abzustimmen bzw. eine vernünftige Koordinierung hin zu bekommen. Mit 25 Vertretern war die Veranstaltung schon besser besucht, als in den zurückliegenden Jahren und weitere 15 Vereine hatten ihre Termine bereits vor der Versammlung schriftlich abgegeben. 

Im Museum wurde am 11.11.2016 dem 235. Geburtstag der Caroline Bardua gedacht. Mit einem Vortrag unterhielt unsere Verbündete, Frau Dr. Kovalewskie, die Besucher kurzweilig. Die Umgestaltung der Grotte im Gartenhaus zur Märchengrotte konnte erstmals in Augenschein genommen werden und nimmt mehr und mehr Gestalt an. Hier danken wir vor allem dem Gebrüder Grimm Museum in Kassel, das uns für die digitale Präsentation über die neu angebrachten Bildschirme Bilderrechte von alten Märchendarstellungen überließ. 

Am 11.11.2016 feierten wir auch den traditionellen Martinstag im Zusammenwirken der Fröbel Grundschule, den Kindergärten, der Kirche und der Stadt Coswig.

Die Veranstaltung war wieder gut besucht.

In Auswertung des Lampionumzuges jedoch ist einzuschätzen, dass den Anweisungen der für Ordnung und Sicherheit sorgenden Kräfte, auch von Seiten der Eltern, zu wenig  bzw. keine Beachtung geschenkt wurde. Unter derartigen Umständen  werden Feuerwehr und Ordnungskräfte diese Verantwortung zukünftig nicht mehr übernehmen. 

Zu erwähnen ist meines Erachtens auch, das anlässlich des 300. Todestages von Giovanni Simonetti am 4.11.2016 ein wissenschaftliches Kolloquium zum Wirken Simonettis durch den Simonetti Haus Verein, unterstützt mit Vorträgen von hochrangigen Denkmalpflegern und Kunsthistorikern durchgeführt wurde. Eine niveauvolle Veranstaltung, die über die Stadtgrenzen hinaus wirkte. Danke an die Mitglieder des Vereins. 

Die Jugendarbeit im Coswiger Jugendclub wird von uns positiv eingeschätzt. Die vor Ort wirkenden Beschäftigten, bestehend aus einem Jugendpfleger und 3 Arbeitnehmern des sozialen Arbeitsmarktes haben sich zu einem stabilen Team entwickelt,  was sich auch in den beständigen und leicht steigenden Besucherzahlen äußert.

Durchschnittlich nutzen zwischen 15 und 20 Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren das Angebot. 

Am 1.Advent fand dort nun schon zum zweiten Mal das Adventsbasteln statt. Bei der gut besuchten Veranstaltung konnten Adventgestecke gebastelt werden. und im Club gebackene Plätzchen verziert werden.

Beim Märchenlesen mit „Frau Holle“  und dem Verzehr der im Club gebackenen Plätzchen  leuchteten dann die Kinderaugen.  

Der JC Klieken hat beschränkt geöffnet, da die personelle Absicherung nichts anderes zulässt. Im JC Cobbelsdorf ist die Absicherung der Öffnungszeiten durch einen Teilnehmer des sozialen Arbeitsmarktes bis zum 31.12.2018 gewährleistet. 

Übrigens war Frau Holle auch bei den Kindern aus Serno, Göritz und Grochewitz bei dem bereits legendären Weihnachtsmarkt, der in Serno jährlich am Samstag vor dem 1. Advent stattfindet. Eine schöne Tradition, die in den Dörfern großen Anklang findet und gut besucht ist. Auch den Organisatoren dieses Weihnachtsfestes ein herzliches Dankeschön – übrigens wird der Sernoer Männerchor immer besser.

 Auch die Bibliothek wartete wiederum mit zahlreichen Aktivitäten für Klein und Groß auf.

Am bundesweiten Vorlesetag besuchten Erstklässler unsere Einrichtung und bekamen, wie auch die Kinder der 1. Klassen der Grundschulen in Klieken und Jeber-Bergfrieden eine „Lesetüte“ übergeben. Diese, vom Land geförderte Überraschung im Rahmen der Leseaktion, enthielt ein altersgerechtes Buch, Stundenplan und  Lesezeichen sowie eine Information für die Eltern.

Aktionen mit Schriftstellern sind immer etwas ganz besonders für Kinder wie Erwachsene und so nutzen wir die Fördermöglichkeiten, die uns da geboten werden. So war es auch beim Besuch des Kinderbuchautoren Guido Kasmann in der Kliekener Schule und bei der nun schon traditionellen Adventlesung des Berliner Autors Stephan Hähnel mit seiner „Kampfgans Luise“ das allen sehr viel Freude bereitete.   

Die Bibliotheksarbeit war, wie auch für alle betroffenen Bereiche rund um das Amtshaus, durch die umfassenden Baumaßnahmen in diesem Herbst etwas beeinträchtigt bzw. die Zugänglichkeit für einige Besucher eingeschränkt. Trotzdem wurden bis November in diesem Jahr 703 Bibliotheksbenutzer gezählt, die neben den traditionellen Medien Buch, Hörbuch und Zeitschriften bisher auch 1.239 Medien über das Onleihe Portal biblio24 entliehen haben. Dazu trugen mit Sicherheit auch die vielen Aktivitäten unserer Mitarbeiterinnen dieses Bereiches bei.

Nun noch einige Meldungen aus dem touristischen Bereich.

Aus unserer Partnerstadt Stadtallendorf darf ich Sie alle herzlich Grüßen. Dort warben wir mit einem Stand beim Herbstmarkt Ende Oktober für unsere Reiseregion, insbesondere auch wegen des Reformationsjahres. Dabei wurden vor allem die Kontakte zum dortigen Verkehrsverein aufgefrischt und neue Begegnungen geplant werden.

Ebenfalls im Oktober wurde das Anhaltische Gästeführertreffen mit über 50 Gästeführern in unserer Stadt durchgeführt. Die sehr gute Beteiligung zeigte das große Interesse an unserer Geschichte und unseren Denkmalen, die teilweise auch besucht wurden. 

 

Pünktlich zum Beginn des Reformationsjubiläums wurde in der WelterbeRegion die WelterbeCard am 1. Dezember 2016 eingeführt.

Die überregionale Gästekarte beinhaltet über 80 Leistungsträger der Region.

Coswig ist mit folgenden Leistungen:

·         Museum

·         Tageskarte Natur Bad Flämingbad

·         Hin- und Rückfahrt ( Tageskarte Elbfähre)

·         Paddeltour inkl. gastronomisches  Paket ( Feriendorf & Paddelabenteuer) vertreten.

Die Stadtinformation Coswig ist eine Verkaufsstelle der WelterbeCard.

Die überregionale Gästekarte ist ein perfektes Kunden- und Weihnachtsgeschenk und lädt zum Besuch in der Region ein.

Zu den Modell- und Preismöglichkeiten kann man sich in unserem Bürgerbüro beraten lassen.

Mit dem Kauf einer Welterbe Card erhält jeder einen kostenlosen Erlebnisführer, indem sämtliche Leistungen enthalten und ausführlich beschrieben sind.

Aus diesem Bereich abschließend informiere ich Sie noch über die am 26.11.2016 erfolgte Eröffnung des 1,7 km langen Bismarckstieges nach der Sanierung und Neugestaltung durch den Naturpark Fläming e.V. mit Unterstützung der Stadt Coswig (Anhalt).  Zukünftig wird dieser auch ein Teil des Rundwanderweges Nr. 17 sein.

Aus den Stadtwerken informieren wir Sie, dass in den zurückliegenden Wochen neben dem Tagesgeschäft verstärkt die Arbeiten in Vorbereitung auf die bevorstehende Wintersaison und auf das Weihnachtsfest erledigt  wurden.

Dieses trifft für die  Bereiche Wassererzeugung und -verteilung genauso zu, wie für die Stadtwirtschaft, in der die hauptsächlichen Schwerpunkte der Arbeiten lagen.

Im Bereich Trinkwasser sind die Arbeiten in der Hubertusstraße mit den dazugehörigen Hausanschlussleitungen abgeschlossen. Die neue Leitung wurde desinfiziert, beprobt und in Betrieb gesetzt und die alten Hausanschlüsse zurückgebaut.

Am 29. November wurde der Probeentnahmeplan für das kommende Jahr, gemeinsam mit dem Gesundheitsamt des Landkreises und dem beauftragten Labor, abgestimmt und festgelegt.

 

Im Bereich der Stadtwirtschaft stand, nach der ordnungsgemäß  abgeschlossenen Vorbereitung auf die Wintersaison, unter anderem die Laubaktionen und Reinigungsarbeiten im Vordergrund.

Pünktlich zur Adventszeit erfolgte, wie in jedem Jahr, die Aufstellung der Weihnachtsbäume auf dem Marktplatz, der Friederikenstraße und dem Klosterhof.  Die verschiedenen weihnachtlichen Schmuckelemente an den Masten der Straßenbeleuchtung in den Straßen und auf dem Marktplatz der Innenstadt hüllen ab Einbruch der Dämmerung den gesamten Bereich in ein festliches Licht und versetzen uns in vorweihnachtliche Stimmung. An dieser Stelle ein herzliches Danke für die gespendeten Weihnachtsbäume, aber ganz besonders Andreas Kunze und seinen Mannen Danke für die schöne weihnachtliche Gestaltung. 

Im letzten Bericht informierte ich, dass die Landrevision der Elbefähre unmittelbar bevorsteht. Diese ist zwischenzeitlich abgeschlossen, die  SUK-Abnahme erfolgte. In diesem Zusammenhang wurden wir beauflagt,  die Fähre mit automatischen Festmachern auszustatten. Zusätzlich muss perspektivisch ein Funkgerät mit ATIS-Kennung (Automatic Transmitter Indentification System) angeschafft werden.

 In der Verwaltung werden gegenwärtig die Trinkwasserzählerstände  erfasst und entsprechend die Gebührenbescheide erstellt und zum  Versand vorbereitet.

Parallel laufen verschiedene Vorbereitungsarbeiten - wie z. Bsp. die Aktualisierung und die Erstellung  der Inventurlisten – für die jährliche Inventur  zum 31. Dezember.

Wie bereits zu Beginn gesagt, fasste in seiner Sitzung am 10. November der Betriebsausschuss vorberatend für die heutige Stadtratssitzung die Beschlüsse zum Jahresabschluss des Eigenbetriebes für das Wirtschaftsjahr 2015, die Entlastung des Betriebsleiters sowie der Wirtschaftsplan für das Jahr 2017. Diese liegen Ihnen heute zu Beschlussfassung vor.

Danke!

© Doris Berlin

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