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Erlebenn Sie eine der historischen Stadtführungen

Coswig (Anhalt)
Coswig (Anhalt)

Diese und weitere interessante Stadtführungen können bei der Stadtinformation gebucht werden.

1. Schloss

Vom Schlossturm hat man die interessanteste Sicht über Coswig und Umgebung.

2. kleine Strasse Sie beginnt an der Post und endet etwa 100m weiter an der Stützmauer der Oberfischerei. Sie ist eine der ältesten Strassen Coswigs.

3. / 4. Ober- und Unterfischerei Wohnbereich und Strasse der Unterfischerei gehören mit zu den ältesten Siedlungsgebieten der Stadt. Die Stützmauer, erbaut im Jahre 1863, bewahrt dieses Gebiet vor dem Abrutschen in die Aue. In der Stützmauer befindet sich das Stadtwappen.

5. Die weiße Brücke Der Treppenaufgang und die weiße Brücke wurden zusammen mit der Stützmauer geschaffen. Sie sind der kürzeste Weg zum Markt. Von hier haben die Coswiger einen bequemen Zugang zur Fähre (Treidelweg).

6. Fähre  Die erstmals 1566 erwähnte Fähre verkehrt seit Pfingsten 1864 als sogenannte Gierfähre über die Elbe. Zuvor hatte Coswig eine Kahnfähre. Die Gierfähre ist motorlos und wird von einem "V" geteilten Seil gehalten. Durch Schrägstellung in die Wasserströmung wird sie über den Fluß getrieben. Sie trägt etwa 22 Tonnen und benötigt für eine Fahrt ca. 5 Minuten.

7. / 8. Marktplatz und Rathaus Nach dem Abriß eines Brauhauses entstand an der Giebelseite des Rathauses der Marktplatz der Stadt. Seine östliche Begrenzung wird vom Rathaus gebildet. Nach Süden und Westen begrenzen ihn Bürgerhäuser, und an der nördlichen Flanke führt die Hauptmagistrale der Stadt, die Schlosssstrasse (die B 187), am Marktplatz vorbei. Im Jahre 1941 wurde der Platz in ein Wasserbassin für Löschzwecke umgewandelt. Ein Rathaus wurde erstmals 1490 erwähnt. 1560 kam es zu einem Neuaufbau. Zerstörungen, Wiederaufbau und Bauerweiterungen sorgten dafür, dass erst 1911 die Endform des Coswiger Rathauses erreicht wurde. Das zierlich wirkende Gebäude ist überwiegend im Renaissancestil erbaut.

9. Kloserhof (Museum) Der Klosterhof grenzt an das Amtshaus und an die Sankt-Nicolai-Kirche. Er ist heute das kulturelle Zentrum und beherbergt in seiner oberen Etage das interessante Heimatmuseum der Stadt. Ursprünglich war dieser Bereich ein Augustiner-Nonnenkloster und bestand von 1272 bis 1527. Nach 1990 wurde der Komplex in seinen wichtigen Teilen restauriert.

10. Sankt-Nicolai-Kirche Das nachweislich älteste Gebäude Coswigs wurde erstmals 1150 erwähnt. Bis 1547 hatte die Stadt zwei große Kirchen. Der große Mariendom (stand im Bereich des heutigen Schillerparks) wurde in jenem Jahr vollständig zerstört und nicht wieder aufgebaut. Auch in der St. Nicolai Kirche gab es oft Zerstörungen, nachfolgende Wiederaufbauten und Bauerweiterungen; deshalb findet man in der Kirche Elemente der drei Baustile Romanik, Gotik und Barock. Man nennt die Coswiger Kirche auch die Kirche mit den vielen Türen. Orgel und Glocke gehören zu den ältesten Vertretern ihrer Art in ganz Sachsen-Anhalt.

11. Schlossstrasse Die Schlossstrasse, die von Westen her erst Roßlauer Strasse, dann Zerbster Strasse, Schlossstrasse und schließlich am Ortsausgang Wittenberger Strasse heißt, durchquert seit den ersten Coswiger Tagen die Stadt in Längsrichtung. Ursprünglich Breiter Weg genannt, verband die Strasse den Schlosskomplex mit dem Stadtzentrum und St. Nicolai.

12. Lange Strasse Die lange Strasse, die ihren namen zu Recht führt, bildet die Nordgrenze des historischen Stadtzentrums. In ihrem Bereich befanden sich alle drei Stadttore, und nördlich von ihr begrenzte die Stadtmauer den mittelalterlichen Ort.

13. Friederikenstrasse Die Friederikenstrasse ist heute die Haupteinkaufsstrasse der Stadt und verbindet als Querstrasse die Hauptverkehrslinien Schlossstrasse, Puschkinstrasse und Luisenstrasse. Diese Strasse, die ursprünglich Neugasse hieß, erhielt ihren Namen durch eine interessante Begebenheit, die mit der Person der Fürstenwitwe Friederike, die bis 1827 im Schloss residierte, im Zusammenhang steht. An ihrem Lebensabend, es war das Jahr 1825, traf ihre Stadt ein großes Unglück. Ein verheerender Brand vernichtete nicht nur eine große Anzahl Wohnhäuser, sondern auch viele menschliche Existenzen. Die Neugasse war besonders stark betroffen. Friederiken gewährte den Geschädigten 8 Tage Essen und Trinken und spendete den großen Betrag von 500 Reichstalern, um die Schäden zu beseitigen. Die dankbaren Bürger benannten ihr zu Ehren die gesamte Strasse in Friederikenstrasse um.

Kontakt:

buergerbuero@coswig-online.de

© Stadt Coswig (Anhalt)

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