Kontaktinformationen

Stadt Coswig (Anhalt)
  • Am Markt 1
  • 06869 Coswig (Anhalt)

Telefon

  • Tel. 034903 610-0
  • Fax 034903 610-158

E-Mail

Das Wetter

Sie befinden sich hier: Startseite » Tourismus + Bildung + Kultur » Kultur » Stadtmuseum
Allg. Artikelkategorie (Standard) | Artikelkategorien

Stadtmuseum Coswig (Anhalt)

Schauen Sie doch mal vorbei

Museum Coswig

Das Stadtmuseum der Stadt Coswig (Anhalt) liegt auf dem malerischen Klosterhof direkt neben der St. Nicolai Kirche und beherbergt drei Ausstellungen.

DIE ELBE. Biographie eines Flusses.

ROMANTISCH! Meisterwerke der Kunst der Romantik in Anhalt.

Keramik-Ausstellung – Zeugnisse einer alten Handwerkskunst in Coswig (Anhalt)

Hier gehts zum Prospekt

DIE ELBE. Biographie eines Flusses.

Die Elbe ist einer der größten und bedeutsamsten Flüsse Europas. Die Elbe entspringt am Kamm des böhmischen Riesengebirges und mündet bei Cuxhafen in die Nordsee. Was hat sich über die Jahrhunderte rechts und links des Stromes zugetragen? Was war oder ist für die Menschen am Strom bedeutungsvoll? Ist die Elbe eher Hamburgisch oder böhmisch, eher sächsisch oder preußisch? Wie haben Eisgang und Hochwasser die Elbe geprägt? Haben Herrschaft und Glauben vor dem breiten Strom kapituliert?

Mehr als 200 erstrangige Exponate zeigen die Kunstgeschichte eines europäischen Stromes.Bedeutende Gemälde, Skulpturen und Handwerksgerät, Dokumente und Archivalien, Prunkfahnen und Brauchtumsgerät der Fischerinnungen, Schiffsmodelle und archäologische Funde lassen die „Biographie“ der Elbe lebendig werden.

ROMANTISCH! Meisterwerke der Kunst der Romantik in Anhalt.

Zum Ende des 18. Jahrhunderts entstand in Deutschland eine neue Kulturbewegung, die das Gefühl zum Leitmotiv erhebt und gleichzeitig tiefe Zweifel an der Kraft der menschlichen Vernunft hegte. Die Natur wurde als Spiegel des menschlichen Geistes zu wahren Seelenlandschaften gedeutet. Man war ROMANTISCH.

Das neue Kunstideal der Romantik haben auch Künstler und Künstlerinnen aus Anhalt in ihren Werken mitgestaltet. Ihr Leben und Werk wird erstmals im Museum der Romantik, im Gartenhaus am Klosterhof, gewürdigt. Insbesondere der Malerin Caroline Bardua, die viel Zeit in unserem Elbestädtchen verbrachte und sich von der herrlichen Elblandschaft verzaubern lassen hat, wird in der Ausstellung Raum gegeben. Die Malerin aus Anhalt gehörte zu ihren Lebzeiten zu den bedeutendsten Vertreterinnen der deutschen Romantik. Ob Stargeiger Paganini, Angehörige des preußischen Königshauses, Komponist Maria von Weber oder die genialische Gestalt des Dichterfürsten Goethe: Sie alle ließen sich von Caroline Bardua (1781-1864) malen.

Keramik-Ausstellung – Zeugnisse einer alten Handwerkskunst in Coswig (Anhalt)

Der Rundgang der Ausstellung beginnt an einem Urnengrab in der Bronzezeit; in dessen Zentrum ein großes Gefäß für die Asche des Verstorbenen, um das kleinere Schalen für die Beigaben wie Korn gruppiert sind. Doch hat diese gut 3.000 Jahre alte Keramik kein typisch Coswiger Design.

1566 sind erstmals vier Töpfer in Coswig erwähnt. Aufgrund der reichen Tonvorkommen und dem Holz des Flämings gelangte das Handwerk ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu voller Blüte, befördert durch das Wachsen der chemischen Industrie in Mitteldeutschland, wo säurebeständige Gefäße gefragt waren. Es heißt, dass in Coswig der Gärkrug erfunden wurde, belegt ist das allerdings nicht. Fast 40 Töpfereien mit mehr als 600 Beschäftigten hat es zeitweise in der Stadt gegeben. Neben dem einfachen Braunzeug als Gebrauchskeramik für Stall, Hof und Chemie wird mit Schwämmeltechnik verziertes Küchengeschirr hergestellt.

Aus den dabei vorherrschenden Grau- und Blautönen sticht die „Flämingkeramik“ in kräftigem Orange hervor. Doch die Vielfalt der Muster schwindet mit der Verstaatlichung der Betriebe ab 1950. Besichtigen Sie unsere Ausstellung und bestaunen Sie eine alte Handwerkskunst. (mz)

 

Öffnungszeiten Stadtmuseum:

Montag- Freitag          11.00 – 17.00 Uhr

Wochenende und Feiertags   13.00 – 16.00 Uhr

Kontakt:

museum@coswig-online.de

Telefon: 034903/610152

Ansprechpartner: Gudrun Fräßdorf