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Die Stadt Coswig (Anhalt) informiert:

Drei neue Laien-Defibrillatoren für Coswig (Anhalt)

Die Stadt Coswig (Anhalt) informiert:
Bürgermeister Axel Clauß und Wehrleiter Heiko Bittner nehmen den ersten Laien-Defibrillator für die Stadt Cowig (Anhalt) entgegen.

In Coswig (Anhalt) ist ab sofort der erste öffentlich zugängliche Laien-Defibrillator der Björn Steiger Stiftung zu finden. Dieser befindet sich bei der Ortsfeuerwehr Thießen in einem Außenwandkasten zwischen Rolltor und Schaukasten und ist 24/7 verfügbar. Zwei weitere Defis werden in der kommenden Woche in der Fröbel-Grundschule im Vorraum der Turnhalle und in der Ein-Stein-Grundschule im Durchgang zur Turnhalle installiert. Wer Zeuge eines Herznotfalls wird, kann mit den handlichen mobilen Geräten optimal Erste Hilfe leisten und Leben retten. Die Bedienung des Laien-Defibrillators, auch AED (Automatisierter Externer Defibrillator) genannt, ist absolut narrensicher: Nach dem Einschalten gibt er alle Anwendungsschritte akustisch vor. Im Rahmen des Projekts „Herzsicherer Landkreis Wittenberg“ stattet die Björn Steiger Stiftung öffentliche und hoch frequentierte Orte mit Laien-Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen.

Bürgermeister Axel Clauß freut sich über die lebensrettenden Neuzugänge in seiner Gemeinde: „Als die Frage aufkam, ob sich die Stadt Coswig (Anhalt) an dem Projekt beteiligen wolle, haben wir umgehend entschieden, dass wir Partner werden wollen. Die neuen Defibrillatoren sind ein wichtiger Baustein in der Daseinsvorsorge und können Leben retten. Ich hoffe zwar, dass sie so selten wie möglich zum Einsatz kommen aber wenn, garantiert die einfache aber effektive Handhabung eine schnelle Hilfe.“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Im Landkreis Wittenberg startete das Projekt im September. Mittlerweile verfügt der gesamte Landkreis über sechs Laien-Defibrillatoren. Die neun Gemeinden des Landkreises sollen nach und nach insgesamt 130 dieser Lebensretter erhalten.

Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

© Björn Steiger Stiftung E-Mail

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