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Archiv

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In der Stadt Coswig (Anhalt) wird ein Archiv geführt. Das Archiv besteht aus dem Stadtarchiv im Rathaus, dem Bauarchiv im Amtshaus und dem Archiv im „Kegeleck“ Klieken. Das Archiv hat die Aufgabe, alle in der Verwaltung angefallenen Unterlagen, die zur Aufgabenerfüllung nicht mehr ständig benötigt werden, zu überprüfen und solche von bleibendem Wert mit den entsprechenden Amtsdrucksachen zu verwahren, zu erhalten, zu erschließen sowie allgemein nutzbar zu machen.

Die Archivordnung finden Sie hier.

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Archivordnung
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Entwicklung des Stadtarchivs

Historie es Fürstenthums Anhalt
Historie es Fürstenthums Anhalt

Die Archivarbeit wurde auf Anregung des damaligen Kulturbundes im Mai des Jahres 1947 ehrenamtlich von Herrn Dr. Gustav Müller in Räumen des Rathauses aufgenommen. Die Aufbauarbeit war mit außerordentlichen Schwierigkeiten verbunden, da die Akten und sämtliches Archivmaterial während des 2. Weltkrieges in einem Fabrikgebäude schlecht eingelagert worden waren und sich aus diesem Grund in einem Zustand befanden, der größere Anstrengungen notwendig machte. Es braucht kaum betont zu werden, dass das gesamte Archivmaterial völlig ungeordnet war und eine archivalische Aufnahme noch nie stattgefunden hatte. Ab 1954 erfolgte die Aufnahme der ungeordneten Akten des Verwaltungsarchives . Ebenso wurde eine Archivbücherei angelegt und mit der Aufnahme der Zeitungsbestände sowie mit der Zusammenstellung einer Stadtchronik begonnen. Die Stadtchronik liegt heute von 1945 bis 1963 in handgeschrieben vor. Im Jahre 1958 waren die Akten des historischen Archivs vollkommen geordnet. Die Akten des Verwaltungsarchivs sind in den Gruppen Polizeisachen, Elbesachen, Vereinssachen, Jugendsachen und Wohnungsangelegenheiten grob geordnet. Später kamen die Abteilungen Verwaltungsberichte, Stadtverwaltung-Betriebsratssachen, Beamtensachen, Bausachen und Kleinsiedlungsbau, Wirtschaftssachen, kommunale Wirtschaftsunternehmen dazu und wurden archivalisch geordnet. 1969 hat der damalige Leiter des Zentralen Staatsarchives im Schloß Coswig Herr Dr. Günther Kesselbauer die kommissarische Leitung des Stadtarchivs übernommen. Er hat ein paar Stunden in der Woche Anfragen bearbeitet und Verwaltungsakten aufgenommen. Am 01.04.1990 hat er aus gesundheitlichen Gründen die Aufgaben des nebenamtlichen Stadtarchivars niedergelgt.

Danach hat für kurze Zeit Frau Weßling die Arbeit fortgeführt. Sie war ebenfalls Mitarbeiterin im Staatsarchiv. Im März 1988 wurde eine Prüfung des Stadtarchivs als Endarchiv durch den damaligen Rat des Kreises durchgeführt mit dem Ergebnis das Coswiger Archiv an den Rat des Kreises zu überführen. Diese Angelegenheit war von außerordentlicher Wichtigkeit, es hatte sich der Minister für Inneres der DDR eingeschaltet und man drängte die Verwaltung nachzugeben. Beteiligt an der Diskussion war damals auch die Staatliche Archivverwaltung sowie der Bereich Inneres des Rates des Bezirkes Halle. Der damalige Bürgermeister Herr Stahmann hatte sich mit Erfolg vehement mit Unterstützung des Rates dagegen verwahrt und so blieb das Stadtarchiv wo es hingehörte. Im April 1991 wurden einige Bodenräumen des Rathauses ausgebaut. Gleichzeitig wurde eine Stelle für eine Mitarbeiterin geschaffen, die das Archiv den Gegebenheiten entsprechend neu aufbaute. Bei der Sanierung des Rathauses im Jahre 2001 entstanden dann noch einmal neue Archivräume, ein Benutzerraum sowie ein Zeitungsarchiv und der Explosion von Papierflut geschuldet, noch einige andere Magazinräume.

Kontakt:

Frau Jutta Preiß
archiv@coswig-online.de

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